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Paderborn Artikel
Die Universitätsstadt Paderborn liegt in dem Nordosten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die größte Stadt und Kreisstadt des gleichnamigen Kreises innerhalb der Region Ostwestfalen-Lippe (Regierungsbezirk Detmold) ist nach der Landesplanung eines der Oberzentren des Landes und hat den Status einer Großen kreisangehörigen Stadt.
Die Stadt in ihren heutigen Grenzen besteht seit der Gebietsreform des Jahres 1975, als die Stadt Paderborn durch Eingliederung umliegender Gemeinden vergrößert wurde. Dadurch überschritt die Einwohnerzahl die 100.000-Grenze und machte Paderborn zur Großstadt. Heute gehört Paderborn mit ihren ungefähr 139 Tausend Einwohnern zu den kleineren Großstädten des Landes.
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Paderborn liegt in dem südöstlichen Winkel der Westfälischen Tieflandsbuch, hart südlich der oberen Lippeniederung in der Quellmulde der Pader, am Fuß der hier nach Süden und Osten ansteigenden Paderborner Hochfläche und östlich des Austritts der Alme zur Lippe. Mit ungefähr 4 km Länge ist die Pader, Namensgeber der Stadt, und mit über 200 Quellen (=Born), der kürzeste Fluss Deutschlands. Neben den genannten Flüssen gibt es in dem Stadtgebiet noch folgende Seen: Altensenner See , Lippesee , Padersee , Nesthauser See , Rothesee
Der höchste Punkt in dem Stadtgebiet befindet sich in dem Stadtteil Neuenbeken und misst 347 m über NN, der niedrigste in dem Stadtteil Sande und misst 94 m über NN.
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- Paderborn war bereits 777 Sitz eines Reichstages unter Karl dem Großen.
- 799 war Paderborn Treffpunkt von Karl dem Großem und dem damaligen Papst Leo III., der vor einer Rebellion aus Rom flüchten musste. Er gründete das Bistum Paderborn, aus dem das heutige Erzbistum Paderborn hervorging.
- 836 Überführung der Reliquien des hl. Liborius von Le Mans nach Paderborn. Damit beginnt die älteste Städte Partnerschaft in Europa.
- In dem Alten Reich war die Stadt Hauptstadt des gleichnamigen Hochstiftes.
- 1295 - Mitglied der Hanse.
- 1614 - Gründung der Universität Paderborn.
- 1630 - Friedrich von Spee schreibt in dem Paderborner Jesuitenkolleg die "Cautio Criminalis" gegen den Hexenwahn.
- 1802 - Das Fürstbistum Paderborn fällt an Preußen.
- 1803 - F. Sertürner, Apotheker aus Neuhaus, isoliert erstmals Morphin aus Opium.
- 1816 - nach endgültiger Zugehörigkeit zu Preußen nachdem Wiener Kongress 1815 wird Paderborn Sitz eines Kreises, der in den folgenden Jahrzehnten mehrmals seine Grenzen verändert
- 1818 - Auflösung der Universität Paderborn durch die preußische Regierung.
- 1879 - Eingliederung des Weilers Dören (Gemeinde Benhausen)
- 1930 - Das Bistum Paderborn wird zu dem Erzbistum erhoben. Seither ist die Stadt Sitz der Kirchenprovinz Paderborn (Erzbistum Paderborn) Dem Erzbistum sind die Bistümer Erfurt, Fulda und Magdeburg als Suffragane zugeordnet
- 1945 - Fast vollständige Zerstörung durch Luftangriffe der Alliierten.
- 1969 - Eingliederung der Gemeinden Marienloh und Wewer
- 1972 - Neugründung der Universität Paderborn, zunächst als Gesamthochschule.
- 1975 - In dem Rahmen des "Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborngesetz)", das mit Wirkung vom 1. Januar in Kraft tritt, werden die Gemeinden Benhausen, Dahl, Elsen, Neuenbeken, Sande und Schloß Neuhaus sowie einige Grundstücke der Gemeinden Dörenhagen, Hövelhof und Osterland mit der Stadt Paderborn zur neuen Stadt Paderborn zusammen geschlossen. Dadurch überschreitet die Einwohnerzahl die 100.000-Grenze, Paderborn wird Großstadt. Der Kreis Paderborn erhält seine heutige Ausdehnung durch Anschluss des bisherigen Kreises Büren.
- 1994 - "4. Landesgartenschau NRW" in Paderborn-Schloß Neuhaus.
- 1996 - Besuch von Papst Johannes Paul II.
- 1999 - Feier des Bistumsjubiläums und des 1200 jährigen Jubiläums des Treffens von Karl dem Großen und Papst Leo III.
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In Paderborn wurde in dem 9. Jahrhundert das gleichnamige Bistum gegründet, aus dem sich später das Hochstift Paderborn als geistliches und zugleich weltliches Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation entwickelte, das bis 1802 bestand.
Von Lippstadt und Hessen aus wurde ab 1525 versucht, die Reformation einzuführen. Sie begann in dem Minoritenkloster und wurde aber 1528 durch einen Aufruhr Bischofs Erich beendet. 1532 begannen erneut Versuche in dem Minoritenkloster die Reformation einzuführen. Ab 1566 gab es sogar starke Bestrebungen, die Reformation einzuführen, sogar in dem Domkapitel. Die Marktkirche wurde protestantisch. Ab 1580 erfolgte durch die Jesuiten eine starke Rekatholisierung, 1596 ließ Bischof Dietrich die protestantische Marktkirche gewaltsam schließen. Trotz großer Unterstützung durch die Hessen konnte sich die protestantisch gesinnte Stadt jedoch nicht durchsetzen, da sich Bischof Dietrich 1604 die Stadt wieder vollständig unterwarf. Danach gab es keine protestantischen Gottesdienste mehr in der Stadt. Ein kurzes Aufblühen des Protestantismus um 1622 konnte jedoch den Katholizismus nicht mehr besiegen und so blieb Paderborn bis 1802 eine ausschließlich katholische Stadt. Neben dem Dom gab es mehrere Pfarrkirchen. Nach Aufhebung des Hochstifts Paderborn wurde Anfang des 19. Jahrhunderts das Bistum Paderborn neu umschrieben und 1929 zu dem Erzbistum erhoben. Die heutigen Pfarrgemeinden der Stadt gehören alle zu dem Dekanat Paderborn innerhalb der Region Hochstift des Erzbistums.
Ab 1802 formierte sich auch eine protestantische Gemeinde, die infolge Zuzugs stets weiter wuchs. Ihr wurde zunächst die Abdinghofkirche, dann die Alexiuskapelle, 1817 die Busdorfkirche und 1863 endgültig die Abdinghofkirche zur Verfügung gestellt. Gehörten die Protestanten der Stadt zunächst zur Kreissynode Bielefeld, so wurde Paderborn 1840 Sitz einer eigenen Kreissynode mit einem Superintendenten innerhalb der Evangelischen Kirche in Preußen bzw. deren westfälischer Provinzialkirche. Aus der Kreissynode Paderborn entwickelte sich der heutige "Kirchenkreis Paderborn", zum heute 24 evangelische Kirchengemeinden innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen gehören. Der Kirchenkreis umfasst alle Kirchengemeinden der Kreise Höxter und Paderborn sowie die Kirchengemeinde Lügde aus dem Kreis Lippe. Die 3 Kirchengemeinden auf dem Paderborner Stadtgebiet sind Paderborn (Abdinghofkirche, Martin-Luther-, Markus-, Matthäus-, Johannes- und Lukas-Gemeindezentrum sowie Gemeindezentrum Auf der Lieth), Elsen und Schloß Neuhaus (mit den Kirchen in Schloß Neuhaus und in Sennelager). Die Protestanten der Stadtteile Benhausen, Marienloh und Neuenbeken gehören zur benachbarten Kirchengemeinde Bad Lippspringe.
Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Paderborn gibt es auch noch verschiedene Freikirchen, darunter eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die "Freie Christengemeinde" und das "International Christian Fellowship (Lukas Zentrum)" (beide zu dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehörig), eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG) und eine Adventgemeinde . Auch die Neuapostolische Kirche (gegründet 1952, Kirchweihe 1963) ist in Paderborn vertreten. Des Weiteren gibt es 6 Gemeinden der Zeugen Jehovas, 4 davon in Englisch, Italienisch, Russisch und Türkisch.
Buch-Tipp: Die Katholisch-apostolischen Gemeinden in Deutschland und der "Fall Geyer" Der Verlag teilt zu diesem Buch mit: "Mit dieser Arbeit wird zu dem ersten Mal eine umfassende Geschichte der Katholischapostolischen Gemeinden in Deutschland unter ausführlicher Berücksichtigung der englischen Entstehungsgeschichte vorgelegt. Sie wurde von der Theologischen Fakultät der MartinLutherUniversität HalleWittenberg als Dissertation mit... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die Lehren - Buddha tolle Übersetzung einiger Buddhaworte Seidenstücker legte hier eine tolle Übersetzung einiger Auszüge aus den Reden des Buddha vor, die auch als Einführung in den frühen Buddhismus wertvoll sind. Ohne Vorkenntnisse wird es allerdings einige Arbeit bedeuten, die buddhistische Philosophie mithilfe dieses Werks zu verstehen, da es nahezu unkommentiert... |
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An der Spitze der Stadt stand seit etwa 1100 ein vom Bischof ernannter "comes civitatis". Seit dem 13. Jahrhundert kam allmählich auch ein Rat und ein Bürgermeister auf. Bischof Bernhard V. gewährte die freie Ratswahl, die jährlich an Silvester stattfand. In dem 15. Jahrhundert gab es einen 40köpfigen Bürgerausschuss, welcher jährlich an Mariä Lichtmess (2.02) gewählt wurde. Ab 1532 wurde die Zahl auf 24 reduziert. Er wurden dann vom Rat, und dieser wiederum vom Bürgerausschuss gewählt. Daneben gab es in dem 15. und 16. Jahrhundert den "Vierer", ein aus den vier Bauerschaften der Stadt gewähltes Gremium, das den Rat zu bestätigen hatte. 1599 bis 1604 leitete ein fürstbischöflicher Amtmann und Schultheiß, der über dem Rat stand, die Stadt. Der Rat hatte dann 12 Mitglieder, darunter 2 Bürgermeister und 2 Kämmerer. 1619 und 1639 wurde die Verwaltung reorganisiert. Ab 1800 gab es einen Magistrat, der aus einem regierenden und einem beisitzenden Bürgermeister, einem Syndikus, 2 Kämmerern, 8 Ratsherren und 4 Gemeinheitsdeputierten bestand. Ab 1805 gab es den Stadtmagistrat mit einem Stadtdirektor und 1807 bildete die Stadt einen Kanton mit einem Maire an der Spitze. In preußischer Zeit leitete ein Bürgermeister und ein Rat die Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts trug das Stadtoberhaupt teilweise den Titel Oberbürgermeister.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Bürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Bürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" genannt. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Bürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Stadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Bürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.
Buch-Tipp: Die Welt als Wille und Vorstellung. Hauptwerke der großen Denker Größter deutscher Philosoph. Schopenhauer wollte sich stets klar ausdrücken. Das Buch ist sehr lesbar.
Ein Humanist spricht aus ihm. Sehr anders als die anderen hochtrabenden,weltfremden Gelehrten deutscher Zunge, die ca. Unheil in den Köpfen ihrer Leser angerichtet haben.
Die Voltmedia Ausgabe ist handlich ,preiswert und lesbar. Ich habe... |
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Buch-Tipp: Kritik der reinen Vernunft Raum und Zeit besitzen empirische Realität und transscendentalen Idealismus zugleich Die Welt um uns herum ist so, wie wir sie wahrnehmen, weil wir sie so wahrnehmen. Gegenstände in dem Raum existieren nicht absolut und von sich aus, sondern ca. weil der menschliche Geist sie so schafft. Die Welt existiert nicht wirklich außerhalb von uns und um uns... |
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Buch-Tipp: Marquis de Sade. Gesammelte Werke Gelungene Zusammenstellung der Werke de Sades Eine gelungene und preislich attraktive Zusammenstellung der Werke de Sades. Die einzelnen Romane sind wirklich nichts für zarte Seelen. Auch erfolgen viele sadistische Praktiken unter Zwang und werden nicht von der anderen Seite erwünscht, wie das spätestens seit der Geschichte der O in der Literatur... |
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Der Rat der Stadt Paderborn hat gegenwärtig 58 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:
- CDU 30 Sitze
- SPD 13 Sitze
- Grüne 6 Sitze
- FDP 4 Sitze
- FBI: 3 Sitze
- DIP: 2 Sitze
Buch-Tipp: Typisch FeG Überzeugende Einblicke Obwohl dieses Buch gewiss in erster Linie Mitglieder einer Freien evangelischen Gemeinde oder Christen überhaupt ansprechen wird, ist es doch für die Allgemeinheit gedacht, und für jeden ausgezeichnet geeignet, der einfach einmal wissen möchte: Was ist eine Freikirche? Es ist verständlich, ja mitreißend geschrieben, was... |
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Das Stadtgebiet Paderborns besteht aus der Kernstadt und den Stadtbezirken Benhausen, Dahl, Elsen, Marienloh, Neuenbeken, Schloß Neuhaus/Sande und Wewer (§ 3 der Hauptsatzung). Bei den sieben Stadtbezirken handelt es sich um die 1969 und 1975 in dem Rahmen der Gebietsreform eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden, wobei Schloß Neuhaus und Sande einen gemeinsamen Stadtbezirk bilden. Jedoch wird Sande zusätzlich als eigener Stadtteil geführt.
In den Stadtbezirken Schloß Neuhaus/Sande und Elsen werden vom Rat der Stadt nach jeder Kommunalwahl Bezirksausschüsse eingerichtet. Für die übrigen Stadtbezirke wählt der Rat der Stadt jeweils einen Ortsvorsteher. Ferner gibt es in den Stadtbezirken Schloß Neuhaus/Sande und Elsen jeweils eine Bezirksverwaltungsstelle. Die Bezirksausschüsse und die Ortsvorsteher sollen die Belange des Stadtbezirkes gegenüber dem Rat wahrnehmen und können auch bestimmte Aufgaben der laufenden Verwaltung übertragen bekommen.
Neben den genannten Stadtteilen unterscheidet man noch einen weiteren neu entstandenen Stadtteil Sennelager. Somit unterscheidet man in Paderborn neben der Kernstadt heute folgende Stadtteile:
Benhausen , Dahl, Elsen, Marienloh , Neuenbeken , Sande , Schloß Neuhaus, Sennelager und Wewer
Buch-Tipp: Wirtschaft und Gesellschaft Wirklich viel Wissen für erstaunlich wenig Geld Wer sich in irgendeiner Form mit Soziologie beschäftigt, der kommt an Max Weber nicht vorbei. Die Schriften des 1864 geborenen "Universal-Gelehrten" gehören inzwischen zu dem Basiswissen jedes Soziologie-Studenten. Wirtschaft und Gesellschaft von 1920 gilt als sein Hauptwerk. Gegliedert ist es in drei... |
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Das Wappen der Stadt Paderborn zeigt in Rot in dem oberen Drittel ein goldenes Kreuz, darunter vier senkrechte goldene Pfähle. Die Stadtfarben sind rot-gelb. Das Wappen wurde der Stadt 1931 vom Innenministerium des Staates Preußen verliehen. Es hat aber bereits eine alte Tradition. Das Kreuz steht für das ehemalige Hochstift Paderborn. Die Pfähle werden mit dem Stadtbanner erklärt, das in den Siegeln der Stadt in dem 13. Jahrhundert auftaucht. Man spricht gelegentlich auch von einem "redenden" Wappen, denn die Pfähle können auch von "Palborn", der mundartlichen Nennung der Stadt, herrühren.
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Wirtschaft und Infrastruktur | |
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Straßen
Paderborn liegt an der A33, der Verbindungsautobahn zwischen der A2 Oberhausen-Berlin und der A44 Dortmund-Kassel.
Von Westen, aus Richtung Dortmund/Soest ist die Stadt über die B1 erreichbar, von Osten aus Richtung Höxter über die B64, die auch in nordwestlicher Richtung nach Münster führt. Von Süden aus Richtung Warburg/Korbach ist die Stadt über die B68 erreichbar.
Öffentlicher Verkehr
Paderborn ist seit jüngster Zeit Haltepunkt auf der IC/ICE Strecke Düsseldorf-Erfurt. Darüber hinaus bestehen Nahverkehrsverbindungenins Ruhrgebiet, nach Hannover, Braunschweig und Bielefeld.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen nach der Privatisierung die Busse des PaderSprinters (früher war es die PESAG = Paderborner Elektrizitätswerke) und Straßenbahn AG. Alle Linien fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Nahverkehrsverbunds Paderborn-Höxter.
Flughafen
Der Regional-Flughafen Paderborn/Lippstadt liegt rund 25 km südlich der Stadt und etwa 2 km vom Dorf Ahden entfernt, das zur Gemeinde Büren gehört. Angeboten werden verschiedene inländische Absichte, wie Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, München, aber auch ausländische Absichte wie Amsterdam oder London. Darüber hinaus starten viele Chartermaschinen in südliche Urlaubsziele.
Der Flughafen ist direkt von der A44, über die Abfahrt Büren, zu erreichen.
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- Universität Paderborn - gegründet 1614 als Jesuiten-Universität, wurde sie 1819 geschlossen und 1972 als Gesamthochschule neu gegründet. Dabei wurden ihr die Pädagogische Hochschule Westfalen-Lippe und die Fachhochschule Südostwestfalen eingegliedert.
- Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen - gegründet 1971; Vorgängereinrichtung waren 14 Höhere Fachschulen für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik sowie ein Institut für Religionspädagogik in katholischer Trägerschaft. Vorgängerinstitution waren u.a. die Soziale Frauenschule in Aachen (1916 gegründet) und die Westfälische Wohlfahrtsschule in Münster (gegründet 1917). Die Fachhochschule hat Standorte in Paderborn, Aachen, Köln und Münster. Träger der Hochschule sind die Erzbistümer bzw. Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn als Gesellschafter der Katholischen Fachhochschule Gemeinnützige Gesellschaft mbH. mit Sitz ist Köln.
- Theologische Fakultät Paderborn - gegründet 1614 und damit die älteste Hochschuleinrichtung Westfalens. Ab 1917 trug die Hochschule zunächst die Nennung „Philosophisch-Theologische Akademie“. Doch verlieh ihr Papst Paul VI. 1966 den Rechtsstatus einer Theologischen Fakultät und bestätigte ihre Rechte, die akademischen Grade zu verleihen.
- Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) - gegründet 1993 durch das Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe. Die staatlich anerkannte Hochschule in privater Trägerschaft hat noch weitere Standorte in Bergisch Gladbach, Hannover, Gütersloh und Bielefeld. (Website (http://www.fhdw.de))
- Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik (Website (http://www.moehlerinstitut.de/))
- Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe (b.i.b. Website (http://www.bib.de))
- Bildungsstätte des Erzbistums Paderborn [liboranium Website (http://www.liborianum.de)
- ATIW GmbH - eigenständige, aber eng mit Siemens verbundene Berufsschule (Website (http://www.atiw.de))
- FGE (Website (http://www.mettenmeier.de/fge/fge.htm))
- Die Sprachwerkstatt (Website (http://www.die-sprachwerkstatt.de))
- siehe auch: Pelizaeus Gymnasium
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
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Die Westfälischen Kammerspiele und die Studiobühne der Universität bringen verschiedene Theaterdarbietungen.
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- Diözesanmuseum: Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung vornehmlich sakraler Kunst des 10. bis 20. Jahrhunderts.
- Heinz Nixdorf-Museums-Forum: Weltgrößtes Computermuseum (5 Tausend Jahre Geschichte der Informations- und Kommunikationstechniken)
- Traktorenmuseum - Die Sammlung zeigt über 100 Traktoren bedeutender deutscher Hersteller wie Lanz , Hanomag, Deutz, MAN, Eicher und Schlüter .
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- Abdinghofkirche - ehemalige Klosterkirche, heute ev.Kirche
- Dom zu Paderborn mit dem Drei-Hasen-Fenster, dem Wahrzeichen der Stadt
- Bartholomäuskapelle Paderborn
- Paderhalle Paderborn
- Paderquellgebiet (mit den Quellen der Pader)
- Das Rathaus Paderborn wurde zwischen 1613 und 1620 in dem Stil der Weserrenaissance erbaut. Es besitzt drei Giebel. In dem Rathaus befinden sich das Standesamt, der Große Ratssaal sowie der Ratskeller
- Schloß Neuhaus - In dem Umfeld des namensgebenden Schlosses fand 1994 die Landesgartenschau statt. In dem Schloss befindet sich heute eine Realschule.
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Die bekanntesten Diskos, Kneipen und Lokale in Paderborn sind:
Diskos
- Capitol Musiktheater
- DJ Club (ehemals Red Club)
- Fun Factory
- OX Night Vision (Juni 2004 Insolvenz angemeldet)
- Residenz
- Sappho
Kneipen
- Alex
- Alles ist gut
- Ausspann
- Blauer Engel
- Brezel
- Café Central
- Cafe Klatsch
- Das elfte Gebot
- Feuerstein
- Globetrotter
- Grüner Frosch
- Happy`s
- Highlander
- Kump
- Kachelöfchen
- Lenz
- Limericks
- Lötlampe
- Marys
- Pflaumenbaum
- Taubenschlag
- Trentmann
- Uhlenspiegel
- Zeitgeist
Frühstückslokale
- Alex
- Bar Celona (Sonntags Frühstücksbuffet)
- Cafe Ostermann
- Café Röhren (ab 6:00 Uhr)
- Feuerstein
- Grüner Frosch (Sonntags, teilweise mit Live-Blues)
- Hotel Krawinkel
- Kump
Restaurants
- Alt Paderborn (kroatische Küche)
- Asia Bistro The House of Bamboo (asiatische Küche)
- Baltasar (französische Küche)
- Bar Trattoria II Postino (italienische Küche)
- Edoki Sushi (japanische Küche)
- El Mexicano (mexikanische Küche)
- Havanna (mittelamerikanische/kubanische Küche)
- La Bodega (spanische Küche)
- Lahore (pakistanische und indische Küche)
- La Pampa (argentinisches Steakhouse)
- Libori-Eck (deutsche Küche)
- Olympia (griechische Küche)
- Panda Haus (chinesische Küche)
- Poseidon (griechische Küche)
- Restaurante El Toro (spanische Küche)
- Ristorante La Figlia (italienische Küche)
- Sai Gon (vietnamesische Küche)
- Tossa de Mar (spanische Küche)
- Troika (russische Küche)
- Weinkrüger
- Zu den Fischteichen (deutsche Küche)
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Regelmäßige Veranstaltungen |
- Juli: Paderborner Schützenfest
- Juli: Liborifest mit Europatag
- Sommer: Dom-Festspiele (2jährig)
- September: "Paderborner Orgelsommer"
- Oktober: Herbst-Libori
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Die Stadt Paderborn hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 1838: Diedrich Friedrich Carl von Schlechtendahl , Chefpräsident des OLG Paderborn
- 1865: Dr. Friedrich Eduard Traugott Lange , Präsident des OLG Paderborn
- 1871: Dr. Anton Karl Welter , Vizepräsident des Appellationsgerichts
- 1879: Dr. theol. h.c. Josef Freusberg , Weihbischof und Dompropst
- 1879: Gustav Bernhard Victor Meyer , Chefpräsident des Appellationsgerichts
- 1879: Joseph Hubert Friedrich Wilhelm von Niesewand , Offizier
- 1899: Walther Jentzsch , Landrat
- 1903: Dr. theol. h.c. Augustinus Gockel , Weihbischof und Domdechant
- 1903: Franz Nacke, Professor , Propst
- 1903: Heinrich Wigger , Generalvikar, Dompropst
- 1903: Heinrich Franz Joseph Ruland , Professor, Propst
- 1909: Dr. jur. h.c. Hermann Kirchhoff , Ministerialbeamter
- 1910: Andreas Vüllers , Bergbauingenieur
- 1920: Dr. theol. Karl Joseph Kardinal Schulte , Bischof von Paderborn bzw. Erzbischof von Köln
- 1930: Dr. theol. h.c. Kaspar Klein , Erzbischof von Köln
- 1931: Otto Plaßmann , Bürgermeister
- 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident
- 1946: Wilhelm Peters , Kaufmann
- 1947: Dr. theol. Dr. phil. h.c. Alois Fuchs , Theologe und Kunsthistoriker
- 1952: Dr. theol. h.c. Johannes Hatzfeld , Theologe und Kirchenmusiker
- 1956: Dr. theol. Lorenz Kardinal Jaeger , Erzbischof von Paderborn
- 1968: Christoph Tölle , Sparkassenrendant
- 1978: Dr. Jacques Maury , Bürgermeister
- 1980: Joachim Bieling , Lehrer und Heimatforscher
- 1984: Dr. Rainer Barzel, Bundestagspräsident und Bundesminister a.D.
- 1990: Herbert Schwiete , Bürgermeister
- 1991: Dr. theol. Johannes Joachim Kardinal Degenhardt, Erzbischof von Paderborn
- 1999: Wilhelm Lüke , Bürgermeister
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Söhne und Töchter der Stadt |
- 1762, 26. März, Richard Kornelius Dammers , †11. Oktober 1844 in Paderborn, Bischof von Paderborn 1842-44
- 1888, 17.07, Johannes Brockmann, † 1975, Politiker (Zentrumspartei), MdB, MdL (Preußen, Nordrhein-Westfalen), Bundesvorsitzender der Deutschen Zentrumspartei
- 1922, 1.05, Friedrich Wilhelm Christians , Bankmanager (Deutsche Bank ab 1951)
- 1925, 9.04, Heinz Nixdorf, †17. März 1986 in Hannover, Unternehmer und Computerkonstrukteur
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